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“Kinder schützen”: Neue Kampagne gegen Gewalt an Kindern

Tor, 24/10/2017 - 13:14
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Seit fast 30 Jahren ist Gewalt in der Erziehung in Österreich gesetzlich verboten. Immerhin 90 Prozent der Eltern in Österreich geben an, eine gewaltfreie Erziehung umsetzen zu wollen, informierten die Kinderschutzzentren zum Kampagnenstart. Mehr als die Hälfte der Erziehungsberechtigten scheint jedoch nicht ohne körperliche Bestrafung auszukommen.

Abseits der “schrecklichen Geschichten”, auf die sich Medien oft konzentrieren, wolle die Kampagne “Kinder schützen” auf die Angebote der Kinderschutzzentren aufmerksam machen. Ab Freitag laufen die Spots österreichweit in den Kinos, im November sind sie zusätzlich auf den Info-Screens in ÖBB-Zügen und den Wiener Linien zu sehen. Drei Themen stehen dabei im Vordergrund: häusliche Gewalt, Gewalt in der Erziehung und sexualisierte Gewalt an Kindern.

Auch wenn körperliche Gewalt heute meist keine “geplante Erziehungsmaßnahme” mehr sei, erläuterte Martina Wolf, Geschäftsführerin des Bundesverbands der Kinderschutzzentren, “passiere” sie – etwa aus Überforderung. Und auch bewusst eingesetzte psychische Gewaltmaßnahmen wie Drohungen, Beschimpfungen oder Liebesentzug haben massive, nachhaltig schädigende Auswirkungen für Kinder. Zum Teil werde psychische Gewalt auch in Institutionen wie Schulen und Kindergärten angewendet, kritisierte Wolf. Starke Verlustängste der Kinder, (auto-)aggressives Verhalten, Angststörungen oder Sprachschwierigkeiten bilden nur einen Teil der möglichen Folgen.

Ebenso schlimm wie selbst erfahrene Gewalt sei miterlebte Gewalt innerhalb der Familie, hielt Adele Lassenberger, Psychologin und Vorsitzende des Bundesverbands der Kinderschutzzentren, fest. Die Kinder fühlen sich den – mitunter lebensbedrohlichen – Auseinandersetzungen der Eltern gegenüber ausgeliefert und hilflos. Sie sorgen sich um jene Personen, die ihnen Schutz geben sollen, für ihre eigenen Bedürfnisse ist hingegen kein Platz. Die schwerwiegenden Symptome dieser Erfahrungen zeigen sich häufig erst später, schilderte Lassenberger. Besonders wichtig sei hier die Kooperation der Kinderschutzzentren mit Frauen- und Männerberatungsstellen sowie die Zusammenarbeit mit den Eltern.

Sexualisierte Gewalt erlebe nach Schätzungen jedes zehnte Kind. Doch nur eines von diesen zehn schaffe es, sich jemandem anzuvertrauen bzw. sich Hilfe zu holen, so Psychologe Holger Eich, Mitbegründer des Kinderschutzzentrums Wien. In diesem Zusammenhang bieten die Kinderschutzzentren u. a. Gespräche für Eltern zu einer Bewertung des Verhaltens der Kinder sowie psychosoziale Prozessbegleitung an.

Primäre Aufgabe der Kinderschutzzentren ist das Angebot von Beratung, Krisenintervention und Psychotherapie in Fällen von Gewalt (oder entsprechendem Verdacht) an Kindern und Jugendlichen. Darüber hinaus wird oft Erziehungs- und Familienberatung, Prozessbegleitung, Besuchsbegleitung und Kinderbeistand angeboten. Die knapp 30 Kinderschutzzentren in Österreich sind seit 2011 über den Bundesverband vernetzt, der als Interessenvertretung mit Sitz in Wien agiert.

(APA)

Kategorije: Avstrija

Das Verhandlungsteam der FPÖ: Blaue Parteigranden am Tisch

Tor, 24/10/2017 - 13:10
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Kategorije: Avstrija

195 Festnahmen bei Aktion gegen Flugticket-Betrug

Tor, 24/10/2017 - 13:08
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In Österreich habe es keine Vorkommnisse gegeben, sagte Bundeskriminalamtssprecherin Silvia Kahn. Beamte waren im Rahmen der Aktion fast weltweit auf 226 Flughäfen unterwegs. Während der fünftägigen Aktion wurden 298 Transaktionen ausgemacht, die zur Anhaltung der 195 Verdächtigen führten. Außerdem erwischte die Polizei ein paar Leute, die Drogen aus Lateinamerika nach Europa zu schmuggeln versuchten.

Dieser Form von Betrug stellt einen hochprofitablen Zweig der Organisierten Kriminalität dar, bei dem Daten gestohlener Kreditkarten zum Kauf von Flugtickets verwendet werden. Den Airlines entsteht nach Schätzungen des Branchenverbands IATA dadurch jährlich ein Schaden von einer Milliarde US-Dollar (umgerechnet rund 850.000 Euro). Die Flugtickets finden in Zusammenhang mit anderen Sparten der Organisierten Kriminalität ihre Verwendung, zum Beispiel beim Schmuggel von Menschen und Drogen, illegaler Migration und Terrorismus, wie Europol in einer Aussendung erklärte.

Im Visier der Strafverfolger befinden sich vermeintliche Online-Reisebüros, die als Dienstleister anderer Tätergruppen agieren, indem sie diese mit ergaunerten Tickets versorgen. Ein Unternehmen habe nicht nur Flugtickets angeboten, sondern auch gefälschte Dokumente und seine Dienste für Finanztransaktionen, berichtete Europol.

(APA)

Kategorije: Avstrija

Halloween für Groß und Klein im Wiener Prater: Das Programm im Überblick

Tor, 24/10/2017 - 13:07
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Auf Groß und Klein warten zu Halloween am 31. Oktober ganz besondere Halloween-Specials im Wiener Prater. „Halloween ist jener Tag im Jahr, der für alle ein großer Spaß sein soll und genau deshalb passt dieser Brauch auch so gut in den Prater“,  so die Veranstalter Michael Prohaska und Karl Jan Kolarik vom Verein Prater Aktiv. An Halloween warten die Horror-Attraktionen Geisterschloss, Roter Adler, die Große Geisterbahn sowie das Hotel Psycho auf die Besucher. Auch im Horror-Labyrinth kann man mit gespenstischen Momenten rechnen.

Erinnerungsfotos mit den Darstellern von “Tanz der Vampire”

Bei den Fotopoints kann man sich ab 15.00 Uhr in seinem Halloween-Kostüm verewigen lassen. Beim Fotopoint der Vereinigten Bühnen Wiens gemeinsam mit den Darstellern des Kultmusicals „Tanz der Vampire“.

Im Rahmen der großen Halloween-Parade findet am Calafatiplatz um 18.30 Uhr der Kostümwettbewerb statt. Jeder, der am Wettbewerb teilnehmen möchte, meldet sich vor Ort direkt bei der Bühne ab 17.45 Uhr an. Das Publikum kürt dann gemeinsam den gruseligsten Besucher. Auf die Gewinner warten verschiedene Preise – von Freifahrten der Fahrgeschäfte bis hin zu Halloween-Produkten der Firma Lush.

Halloween-Parade und Burning Calafati

Die Parade von Vampiren, Hexen, Zombies, Gespenstern und anderen Schreckensfiguren startet um 17.30 Uhr am Calafatiplatz und wird durch den ganzen Prater ziehen. Ab etwa 19.30 Uhr endet die Parade wieder am Calafatiplatz für eine Premiere: Die Vampire aus „Tanz der Vampire“ laden zum Tanz. Den Abschluss bildet der „Burning Calafati“ – die riesige Statue wird vor der  Praterkulisse angezündet.

Das Halloween-Programm 2017 im Überblick:

ab 10.00 Uhr: Fly4Kids Special beim Windobona

ab 11.30 Uhr: Horror-Food im Rollercoaster Restaurant

12.00 – 23.00 Uhr: Zombie Cocktails & Shots in der Neuzeit

12.00 – 17.00 Uhr: Süßes oder Saures für alle kostümierten Kinder, Kürbismonsterbasteln und Schminkstation in der Luftburg sowie gratis Luftburgspringen als Abschluss des Jubiläumsjahres zu 40 Jahre Erfindung der Luftburg (bei Schönwetter)

14.00 – 20.00 Uhr: Halloween Horror Labyrinth

ab 15.00 Uhr: Fotopoints

15.00 – 20.00 Uhr: Wifi Styling Lounge im Windobona

ab 17.00 Uhr: Family Ghost Train bei der Liliputbahn

ab 17.00 Uhr: „Vampires of Vienna“ im 5D Kino

17.20 Uhr: Eröffnungsshow „This is Halloween“ am Calafatiplatz

17.30 Uhr: Start der gruseligen Halloween Parade durch den Prater (Calafatiplatz)

18.30 Uhr: Kostümwettbewerb am Calafatiplatz

ab 19.00 Uhr: Disco Bowling Horror Party im Kugeltanz; von 20.00 – 21.30 Uhr: Monster Selfie Alarm mit acht Shock-Monstern.

ab 19.30 Uhr: After Parade Party im Gösser Eck mit Live-Musik, Hot Shot und Maskenprämierung

ab 19.30 Uhr: Blutgletscher beim Eisberg

ab 19.30 Uhr: Grand Horror Autodrom beim Grand Autodrom

19.30 Uhr: Bühnenshow mit den Stars des Kultmusicals „Tanz der Vampire“

20.00 Uhr: Burning Calafati am Calafatiplatz

ab 20.00 Uhr: Entsendung der Untoten durch die Schwarze Kaiserin

20.00 – 01.00 Uhr: Tanzparty in der Prater Alm

21.00 – 04.00 Uhr: Aprés-Ski-Horror-Party in der Prater Alm

ab 22.00 Uhr: Horror-Movie-Party im Prater Dome

Kategorije: Avstrija

„Starke Wurzeln für die Stürme des Lebens“

Tor, 24/10/2017 - 13:06
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Dornbirn. In den beiden Pfarrgemeinden Hatlerdorf und Oberdorf wurde die Stelle der Kinder- und Jugendleiterin mit Heidi Liegel neu besetzt. Für die Altacherin ist es kein neues Terrain, das sie betritt. Es ist die Fortsetzung ihrer Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, die sie vor 15 Jahren in Götzis begonnen hat. In Götzis hatte sie noch ein zusätzliches Ressort in den Begräbnisdiensten inne. Dadurch kam sie mit Tod und Trauer in Berührung. Nicht nur dort. Auch in ihr privates Leben spielten diese beiden Komponenten immer wieder hinein. „Ich war erst acht Jahre alt, als mein Vater starb“, erzählt die inzwischen 43-Jährige Zweifach-Mama. Noch zweimal wurde sie mit Todesfällen im engen Familienkreis konfrontiert. „In den Ausnahmesituationen des Lebens suchst du nach einer Stütze, die dir Halt gibt.“ Diese habe sie im Glauben und im Gebet gefunden. Vielleicht ist ihr gerade deshalb das bekannte Zitat von Oscar Wilde, das sie einmal im Vorbeigehen an einem Schaufenster einer christlichen Buchhandlung gelesen hat, im Gedächtnis hängengeblieben. „Am Ende wird alles gut, und wenn es noch nicht gut ist, ist es noch nicht das Ende.“ „Es kommt alles, wie es kommen muss, wichtig ist, dass man die Lebensfreude nicht verliert“, resümiert sie aus ihrer eigenen Lebensgeschichte.

Wunsch nach kirchlichem Beruf

„Später drängte es mich, einen kirchlichen Beruf zu ergreifen.“ Obwohl ihr Leben nach Abschluss der Fachschule in Marienberg in Bregenz ganz normal begann, erwähnt sie lachend. Sie nahm ihr erstes berufliches Angebot als Landesangestellte bei der BH in Feldkirch an. „Es war aber doch nicht so meines“, bekennt sie rückblickend. Durch das ehrenamtliche Engagement in der Pfarre Herz-Jesu in Bregenz fühlte sie sich bestärkt, dass ein kirchlicher Beruf das Richtige ist. Nach der Ausbildung zur Pastoralassistentin in Wien arbeitete sie zunächst in Götzis und streckte danach ihre Fühler im sozialen Bereich aus. Zweieinhalb Jahre war sie bei der Pfarrcaritas tätig. Davon habe sie profitiert, sagt sie, für ihre pastorale Arbeit und vor allem im Umgang mit Kindern und Jugendlichen. Eine weitere Aufgabe in Dornbirn obliegt ihr in der Firm-Vorbereitung. Nachdem die Firmung mit Zwölf Vergangenheit ist, begleitet sie Jugendliche mit 17 aus allen sechs Pfarreien in der Vorbereitungszeit zusammen mit freiwilligen Teams. „Es ist ein relativ langer Weg, der vier Jahre dauert. Ein Weg, der in der Taufe als Kind begonnen wurde und in der Firmung durch die eigene Entscheidung besiegelt wird“, befürwortet sie den neuen Firmweg der Kirche, denn mit 17 könne ein junger Mensch besser entscheiden als ein Kind mit zwölf Jahren.

Mit Klettern hoch hinauf

In ihrer Freizeit will sie hoch hinauf. Klettern zählt seit Jugend an zu ihren Hobbys. Mit 20 bestieg sie den Piz Buin. Sozusagen als Training für die Besteigung eines Fünftausenders. So ging es wenig später Richtung Ecuador mit dem Ziel: „Iliniza Sur“. „Es war die Herausforderung pur, erinnert sie sich als die Luft ganz oben immer dünner wurde und der Rucksack auf den Schultern immer schwerer. Im unteren Bereich war es der sandige Boden, der dir das Gefühl gab, zwei Schritte rückwärts zu gehen, wenn du einen vorwärts machtest.“ Trotzdem möchte sie das Erlebnis nicht missen. Berge und die Natur sind für sie Kraftorte, in denen sie auftanken kann. Das Ziel für ihre Arbeit in Dornbirn hat sie sich ebenso hoch gesteckt. „Ich möchte einen Samen legen, der starke Wurzeln schlägt. Wurzeln, die im Glauben und in der Gemeinschaft in den Stürmen des Lebens Halt geben.“

Zur Person

Hedi Liegel
geb: 3. 7. 1974
Wohnort: Altach
Familie: verh., 2 Söhne Luka (11), Magnus (7)
Beruf: Pastoralassistentin, Kinder- und Jugendleiterin
Hobbys: Klettern, Lesen, Garten
Lebensmotto: „Am Ende wird alles gut, und wenn es noch nicht gut ist, ist es noch nicht das Ende.“ (Oscar Wilde)

 

Kategorije: Avstrija

Nach ‘großer Transformation’: ‘Neues Zeitalter’ im Weltmuseum

Tor, 24/10/2017 - 13:01
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Kategorije: Avstrija

DSV Nachwuchs zeigt auf

Tor, 24/10/2017 - 12:57
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Harder Grundstücksdeal: Rücktritte gefordert

Tor, 24/10/2017 - 12:56
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Kategorije: Avstrija

Niki dürfte als Marke zum Jahresende in Eurowings aufgehen

Tor, 24/10/2017 - 12:56
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Als Firma werde die bisherige Air-Berlin-Tochter Niki mit ihren derzeit 870 Mitarbeitern und dem aktuellen Kollektivvertrag erhalten bleiben. Das sei schon alleine luftverkehrsrechtlich nötig. Wie es mit Niki sonst weitergeht, welche Flugzeuge künftig in Österreich stationiert sein werden, wollte Dirks mit Verweis auf die noch laufende Genehmigung des Deals durch die europäischen Wettbewerbshüter nicht beantworten.

Angemeldet wird der gesamte Deal zwischen Lufthansa und Air Berlin, der neben dem Kauf von Niki auch den Kauf der Luftfahrtgesellschaft Walter umfasst, im November. Dirks rechnet fest mit einem endgültigen Abschluss (Closing) bis Jahresende, sonst würden Niki wie auch Walter wohl zahlungsunfähig werden, sagte er. Bis dahin werde Niki als eigenständige Fluggesellschaft ihr Programm umsetzen. Der Masseverwalter von Air Berlin sei dafür verantwortlich, dass bei der insolventen Air Berlin genug Ressourcen zur Verfügung stehen, um den Flugbetrieb von Niki so lange aufrecht zu erhalten.

Nach dem Closing werde Eurowings “sehr schnell ein eigenes Flugprogramm auflegen” und “so schnell wie möglich”, also sobald die EU-Kommission als Wettbewerbsbehörde Grünes Licht gegeben hat, werden Strecken und Programm von Niki unter der Marke Eurowings vermarktet werden. Hauseigene Konkurrenz wird dabei in der Lufthansa-Gruppe nicht entstehen: Die Flüge innerhalb des Lufthansa-Konzerns werden “so weit wie möglich” abgestimmt, Flüge werden “komplementär” angeboten, sagte AUA-Sprecher Peter Thier in dem Pressegespräch: “Das gemeinsame Ziel ist es schon, dem Mitbewerb im Zusammenspiel der Marken möglichst viele Marktanteile abzujagen.”

Während die verschiedenen “Billigangebote” der Gruppe unter der Marke Eurowings zusammengefasst werden, sollen die Premiummarken AUA, Swiss und Lufthansa selber erhalten bleiben, sagte Dirks. Auch Brussels Airlines habe derzeit mit ihrer Nische Langstreckenflüge, insbesondere nach Afrika, eine so starken Marke, dass eine Änderung derzeit wohl keinen Sinn mache.

Eurowings entwickelt sich zu einer Plattform für Flüge, auf der verschiedenste Angebote zusammenkommen. “Wir wollen eine große paneuropäische Marke werden”, damit Kunden in ganz Europa hier Verbindungen suchen und finden, sagte Eurowings Chef Thorsten Dirks am Dienstag in Wien. Ziel sei “ein Flixbus der Lüfte” zu werden.

Dirks spielte auf die deutsche Fernbus-Firma an, die durch die Aufnahme und Koordination zahlreicher lokaler Busgesellschaften in kurzer Zeit zum europäischen Marktführer für Linienbusse geworden ist. Für Eurowings werde in Köln die Steuerung ohne eigenen Flugbetrieb eingerichtet, in den einzelnen Firmen sitzen dann die Crews und der Flugbetrieb. Derzeit werden nur Flüge von Gesellschaften der Lufthansa-Gruppe unter “Eurowings” angeboten, man habe aber auch anderen Firmen die Nutzung der Plattform angeboten. Mit dem Konzept sei es möglich, kurzfristig weitere Flugbetriebe einzubinden, von der Anmietung von Flugzeugen samt Personal (wet lease) bis zu ganzen Fluglinien. Bisher habe es allerdings noch keine Interessenten gegeben, so Dirks.

So peilt die Lufthansa-Tochter Eurowings nun ein Wachstum aus eigenem an. Schon jetzt gehören zur Gruppe Langstreckenflüge von Sun Express und Brussels Airlines, die frühere Germanwings ist hier aufgegangen und die beiden Air-Berlin-Töchter Luftfahrtgesellschaft Walter und Niki sollen mit Jahreswechsel dazukommen. Außerdem will Eurowings mit 20 bis 25 weiteren Flugzeugen “organisch wachsen”. Geplant sind insbesondere Langstreckenflüge aus Düsseldorf, einige Flugzeuge sollen auch nach Berlin verlegt werden.

(APA)

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Kärntner Handballtrainer begrapschte 14-Jährige: Verurteilt

Tor, 24/10/2017 - 12:55
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Der Mann bekannte sich gleich zu Prozessbeginn schuldig. “Ich trage eine Riesenschuld, ich habe ein junges Leben geschädigt. Es tut mir alles irrsinnig leid”, sagte der 36-Jährige in seiner Einvernahme durch Einzelrichter Dietmar Wassertheurer. “Ich habe nie körperliche Gewalt angewendet oder ihr gedroht”, beteuerte der Angeklagte. “Wenn Sie Gewalt angewendet hätten, dann hätten wir auch einen anderen Strafrahmen”, kommentierte das Wassertheurer. Das Gesetz solle in genau solchen Fällen Jugendliche davor schützen, dass jemand seine Machtposition, etwa als Trainer, ausnützt.

Seine Arbeit mit dem Mädchen habe “widersprüchliche Gefühle” bei ihm ausgelöst, gab der Mann an: “Ich habe nicht mehr zwischen Falsch und Richtig unterscheiden können.” Zu Minderjährigen im Allgemeinen fühle er sich nicht hingezogen, in Psychotherapie will er sich aber trotzdem begeben. Dazu habe ihm seine Mutter geraten, sagte der bisher unbescholtene Mann.

In seiner Urteilsbegründung sprach Wassertheurer von dem sensiblen Umfeld mit Jugendlichen, in dem man seinem Trainer etwas recht machen möchte. Komme es dann zu Vorfällen wie dem Angeklagten, so hinterlasse das Spuren: “So etwas kann und darf nicht passieren”, betonte der Richter. Der Angeklagte erbat drei Tage Bedenkzeit, Staatsanwältin Denise Ebner gab keine Erklärung ab.

(APA)

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Ex-Snooker-Weltmeister Bingham wegen Wetten gesperrt

Tor, 24/10/2017 - 12:54
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Der 41-Jährige habe aber zwischen 2013 und 2015 umgerechnet rund 40.000 Euro eingesetzt und dabei auch auf eigene Partien gewettet. Bingham platzierte Wetten demnach teilweise auch im Namen seines Managers und habe in einer ersten Anhörung am 11. Juli nicht alle Vergehen zugegeben.

In der zweiten Anhörung am 11. Oktober verurteilte der Verband Bingham außerdem dazu, die Kosten des Verfahrens von umgerechnet fast 22.500 Euro zu tragen. Bingham kann bis zum 6. November Einspruch gegen das Urteil einlegen, das ihm auch eine medizinische Behandlung auferlegt.

(APA/dpa/ag.)

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Tusk hält “No Brexit” für mögliches Szenario

Tor, 24/10/2017 - 12:54
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London werde darüber entscheiden, wie die Sache ende: mit einer guten Einigung über den Austritt, keiner Einigung oder keinem Austritt, sagte der Ratspräsident weiter. Die EU-Staaten könnten “jedes Szenario” meistern – solange sie nicht entzweit seien.

Bisher sei es gelungen, bei den Verhandlungen mit Großbritannien unter den anderen 27 EU-Staaten eine einheitliche Position zu bewahren, sagte er. “Doch der härteste Stresstest liegt noch vor uns”, betonte Tusk. Nun sei die britische Regierung am Zug.

Tusk äußerte sich vor den Europaabgeordneten zu den Brexit-Verhandlungen beim EU-Gipfel Ende der vergangenen Woche. Bei ihm hatten die Staats- und Regierungschefs eine von Großbritannien geforderte Ausweitung der Austrittsverhandlungen abgelehnt. So soll über die künftigen Beziehungen zu Großbritannien erst dann gesprochen werden, wenn “ausreichende Fortschritte” bei den wichtigsten Trennungsfragen erzielt wurden.

Dazu gehören der künftige Status der Grenze zwischen dem EU-Mitglied Irland und dem britischen Nordirland, finanzielle Forderungen an London von bis zu 100 Milliarden Euro sowie die künftigen Rechte von 3,2 Millionen EU-Bürgern im Königreich und 1,2 Millionen Briten in der EU.

Die Frist für eine Einigung mit der EU endet für Großbritannien Ende März 2019. Wenn es bis dahin keine Verständigung oder keinen Rückzug vom Brexit gibt, scheidet das Land mit potenziell schwerwiegenden Folgen vor allem für die Wirtschaft ungeregelt aus der Europäischen Union aus.

(APA/dpa/ag.)

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Eltern beginnen zu spät mit dem Vorlesen

Tor, 24/10/2017 - 12:53
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Kategorije: Avstrija

Firstfeier bei Wohnanlage „Am Emsbach“

Tor, 24/10/2017 - 12:44
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 Vor knapp einem Jahr erfolgte der Baubeginn für die Wohnanlage „Am Emsbach“ im Hohenemser Zentrum. Am Mittwoch wurde die Dachgleiche mit Planern, Handwerkern, Nachbarn und künftigen Wohnungseigentümern gefeiert. Der Lauteracher Bauträger i+R errichtet in einer ersten Bauetappe bis zum Frühjahr zwei Mehrfamilienhäusern mit 14 Eigentumswohnungen. Baubeginn für die zweite Bauetappe soll 2018 sein.

14 Eigentumswohnungen

Gut Ding braucht Weile. Das gilt – ob der intensiven Auseinandersetzung von Stadtverantwortlichen und Bürgerinnen und Bürgern mit der Bebauung im Hohenemser Stadtzentrum – insbesondere für das Wohnprojekt „Am Emsbach“. Der Lauteracher Bauträger i+R Wohnbau errichtet in einer ersten Bauetappe nach Plänen der Architekten-ARGE Reinhard Drexel und Helmut Kuess zwei Mehrfamilienhäuser mit 14 Eigentumswohnungen. Die Wohnlage in zentraler Innenstadtlage zwischen Schlossplatz und Jüdischem Viertel ist gefragt: Lediglich eine Wohnung ist noch verfügbar.

Bezugsfertig im Jahr 2018

Am vergangenen Mittwoch konnten Bauherr, Planer, Handwerker, Nachbarn und künftige Eigentümer auf die Dachgleiche anstoßen. Nach dem Einbau der Fenster erfolgt in den nächsten Monaten der Innenausbau. Bezugsfertig soll die Wohnanlage im Frühjahr 2018 an die Käufer übergeben werden.

Zweite Bauetappe

Indes laufen die Vorbereitungen für die zweite Bauetappe. Das Dornbirner Architekturbüro Heim+Müller ging als Sieger aus dem Architektur-Wettbewerb hervor. Dies entschied die Jury – bestehend aus den Architekten Werner Binotto und Dieter Jüngling sowie Bürgermeister Dieter Egger, Stadtrat Arno Gächter, Bernd Federspiel und Markus Heinzle von der Stadt Hohenems – Ende August. Nach den Entwürfen von Heim+Müller sollen ab 2018 vier weitere Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 38 Wohnungen sowie Gewerbeflächen an der Jakob-Hannibal-Straße entstehen und zur Belebung der Hohenemser Innenstadt beitragen.

Wohnen mit Service

Durch die innerstädtische Lage sowie die Nähe zum Pflegeheim der SeneCura ist es dem Bauträger möglich, für die Wohnungen „Am Emsbach“ das Wohnkonzept „wohn-iQ“ anzubieten. Es bietet Menschen ab 60 Jahren bzw. einer Pflegestufe zwischen eins und drei einen 24-Stunden-Notruf für mehr Sicherheit, individuelle Unterstützung durch ein frei zusammenstellbares Dienstleistungsangebot und professionelle Pflege im Bedarfsfall.

Factbox:
Wohnbauprojekt „Am Emsbach“ in Hohenems
Projektentwicklung und Bauträger: i+R Wohnbau GmbH, Lauterach
Architektur erste Bauetappe: ARGE Reinhard Drexel und Helmut Kuess
Nutzung: zwei Mehrfamilienhäuser mit 14 Eigentumswohnungen
Fertigstellung geplant: Frühjahr 2018
Projektvolumen: ca. 5 Millionen Euro
Infos: www.ir-wohnbau.at

Kategorije: Avstrija

Start von Ninja Warrior Austria: Die Wiener Sportler im Überblick

Tor, 24/10/2017 - 12:43
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Kategorije: Avstrija

Promi-Verkleidungen auch bei Stars beliebt

Tor, 24/10/2017 - 12:43
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Erdogan droht mit weiterem Militäreinsatz in Syrien

Tor, 24/10/2017 - 12:36
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“Wir können eines Nachts ganz plötzlich kommen, wir können eines Nachts ganz plötzlich zuschlagen”, sagte er weiter. Die Region Afrin grenzt an Idlib und wird von den kurdischen Volksschutzeinheiten YPG kontrolliert. Die Türkei sieht in der YPG den syrischen Ableger der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK, die sie bekämpft. Erdogan bezeichnete die YPG am Dienstag als “Missgeburten der PKK”.

Einrichtung einer Deeskalationszone

Die türkische Armee war am 8. Oktober in die Region Idlib eingerückt. Ziel der Operation ist nach türkischen Angaben die Einrichtung einer Deeskalationszone. Mitte September hatte sich die Türkei als Unterstützer der Rebellen mit Russland und dem Iran, die den syrischen Präsidenten Bashar al-Assad unterstützen, darauf verständigt, in Idlib eine von insgesamt vier Deeskalationszonen einzurichten. Idlib ist die letzte Region im Bürgerkriegsland Syrien, die fast vollständig von Aufständischen kontrolliert wird.

(APA/dpa)

Kategorije: Avstrija

Österreich hat weiterhin gute Wachstumsaussichten

Tor, 24/10/2017 - 12:26
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Der seit dem zweiten Halbjahr 2016 herrschende Konjunkturaufschwung dürfte über 2018 hinaus anhalten, aber zunehmend an Dynamik verlieren, nimmt das Wifo in seiner neuen 5-jährigen Mittelfristprognose von Dienstag an. Getragen werden dürfte das Wachstum durch die Weltwirtschaft, etwa die USA und den Euroraum, wobei gerade diese beiden Regionen mit 1 3/4 Prozent jährlich etwas schwächer als Österreich expandieren dürften.

Die gute internationale Konjunktur wird zu stärkeren Exporten führen. Und höhere Einkommen werden den Konsum stützen. Der Konjunkturaufschwung wird den Arbeitsmarkt günstig beeinflussen: Die Arbeitslosenquote soll bis 2019 auf 8 Prozent zurückgehen, danach aber bis zum Ende der Prognoseperiode wieder ansteigen.

In Sachen Budgetdisziplin stehe die Regierung auf dem Prüfstand: Aufgrund der konjunkturbedingt günstigen Einnahmenentwicklung könnte bei einer – unterstellten – zurückhaltenden Ausgabendynamik im Jahr 2019 der Staatshaushalt ausgeglichen bilanzieren und in den Folgejahren sogar leichte Überschüsse erzielen. Desgleichen könnte die Staatsschuld von 83,6 Prozent des BIP 2016 auf knapp 64 Prozent im Jahr 2022 sinken. Freilich sind die im Wahlkampf geäußerten Vorhaben und Pläne der Parteien, zu neuen Einnahmen oder geringeren Ausgaben, in der Prognose “nicht berücksichtigt und würden zu deutlich veränderten Ergebnissen führen”, so das Wifo.

Wifo-Chef Christoph Badelt ruft indes die neue Bundesregierung zu Reformen auf, aber nur mit budgetärer Gegenfinanzierung. Reformdruck bestehe etwa beim Steuersystem, Föderalismus und Pensionssystem. Einen Investitionsbedarf gebe es bei Bildung, Pflege und aktiver Arbeitsmarktpolitik, sagte Badelt am Dienstag.

Es sollte die Phase der jetzigen Hochkonjunktur zum Umsetzen fälliger Strukturreformen genutzt werden. Das betreffe etwa eine “gesamthafte nachhaltige Steuerreform” oder auch eine “langfristige Umorientierung des Pensionssystems”, so der Wifo-Chef. Geschehe beim staatlichen Pensionssystem nichts, wären in einigen Jahrzehnten durch die demografische Veränderung die Staatszuschüsse unfinanzierbar. Zudem gebe es nach wie vor das Problem der Arbeitslosigkeit, vor allem der Langzeitarbeitslosigkeit. Deshalb sollten aktive Arbeitsmarktpolitik und Bildungsinvestitionen ineinander übergehen.

Der “Versuchung, weiterhin expansiv Konjunkturpolitik zu betreiben”, sollte die Politik nicht nachgeben, denn das sei “das Gegenteil dessen, was wir brauchen”, betonte Badelt. Budgetkonsolidierung sei ein wirtschaftspolitisches Ziel, dem sich jede Regierung verschreiben sollte. Deshalb sollte der aktuelle Konjunkturaufschwung dazu genutzt werden, um die Staatsschuld zu senken.

Laut Konjunkturbarometer der Industriellenvereinigung läuft unterdessen die Wirtschaft auch im Herbst noch rund. Österreich verdanke den Aufschwung vor allem der Dynamik der europäischen Wirtschaft, sagten IV-Generalsekretär Christoph Neumayer und IV-Chefökonom Christian Helmenstein am Dienstag.

Allerdings gehe die Schere zwischen der Einschätzung der aktuellen Lage – die unverändert gut ist – und den Erwartungen für die nächsten Monate – die sich eintrüben – zunehmend auf. “Dieser Befund birgt bereits den Keim einer Abschwächung in sich, es sei denn, externe Impulse würden der Konjunktur neue Schubkraft verleihen”, so Helmenstein.

Der Indikator für die aktuelle Geschäftslage hat sich im Vergleich zum zweiten Quartal von 60 auf 64 Punkte verbessert, die Geschäftserwartungen sind allerdings von 17 auf 10 Punkte gefallen. In Summe hat sich damit der Konjunkturindikator von (gerundet) 39 auf 37 Punkte leicht abgeschwächt. Auch wenn das im Vergleich der jüngeren Vergangenheit gute Werte sind, “bleibt der beträchtliche Abstand zu den historischen Höchstständen des IV-Konjunkturbarometers aus früheren Jahrzehnten erhalten”, so die IV.

Auf Basis der Detailergebnisse erwartet die IV “trotz der anhaltenden geopolitischen Unsicherheiten eine fortgesetzte konjunkturelle Expansion in Österreich auch über den Jahreswechsel hinaus”. Allerdings brauche die Wirtschaft dafür “flankierende wirtschaftspolitische Reformmaßnahmen”. Die Auftragslage sei auf einem “auskömmlichen Niveau”, die Auslandsaufträge “stabil”. Die Firmen planen in Summe eine weitere Ausweitung ihrer Produktion. Auch dürften die Verkaufspreise der Industrie wieder steigen – was gut für die produzierenden Betriebe ist, der dämpfende Effekt für die Inflation dürfte aber künftig ausbleiben.

Die Beschäftigung in der Industrie legt zwar weiter zu, aber der Fachkräftemangel bremst trotz einer prinzipiell hohen Einstellungsneigung den Beschäftigungsaufbau. Die IV geht dennoch davon aus, dass die Beschäftigung zu- und die Arbeitslosigkeit abnehmen werden.

(APA)

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Vorarlberg Lines: Leichter Passagier-Rückgang

Tor, 24/10/2017 - 12:21
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Blickfang: Designmesse im Wiener MAK

Tor, 24/10/2017 - 12:13
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